Eigenwillige Papst-Entführung sorgt für turbulente Szenen – am Freitag geht’s weiter

Theater im Steinbruch feierte gelungenes Premierenwochenende seines Winterstückes

Einen erfolgreichen Auftakt feierte das Theater im Steinbruch am vergangenen Wochenende mit dem Winterstück „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“. Etwa 200 Gäste in der ZPE-Festhalle waren von der einfallsreichen Inszenierung der Komödie von Joao Bethencourt (Regie Gunter Hauß) restlos begeistert.

Über 100 Zuschauer wohnten der Premiere am Freitag bei. Regisseur und Akteure setzten das Stück des brasilianischen Dramatikers und Regisseurs mit professioneller technischer Unterstützung gekonnt in Szene. Natürlich bietet die originelle, gewiss nicht alltägliche Story auch genügend Raum für Improvisationen und schauspielerisches Talent. Der Papst wird schließlich nicht jeden Tag entführt. Im Mittelpunkt der turbulenten Komödie steht die Familie des jüdischen Ehepaares Sam (Christian Fuhrmann) und Sara Leibowitz (Simone Allweyer). Taxifahrer Leibowitz entführt Papst Albert IV. (Gottfried Groener) bei einer New York-Reise mit dessen Einverständnis und versteckt ihn bei sich zu Hause. Doch nicht um Geld, sondern um 24 Stunden Frieden auf der Welt zu erpressen. Eine Idee, die dem Papst spontan gefällt. Klar, dass die „überraschende Papst-Audienz“ bei der Familie für helle Aufregung sorgt, nicht zuletzt weil Hausfreund und Schwager Rabbi Julius Meyer (Michael Schäfer) das Geheimnis nicht für sich behalten kann und damit Polizei und Armee auf den Plan ruft, die das Haus des Entführers umstellen und damit die Situation schlagartig eskalieren lassen. Doch letztendlich kommt es noch zum Happy-End. Wie? Das können Sie bei einer der nächsten Vorstellungen an den kommenden Wochenenden (16./17. Januar und 23./24. Januar, jeweils 20 Uhr) in der ZPE-Festhalle selbst live miterleben. Regisseur, Akteure und die vielen Helfer vor und hinter der Bühne wurden beim Premieren-Wochenende kräftig gefeiert. Natürlich freute sich auch Vereinsvorsitzender Hans-Joachim Wipfler über den gelungenen Auftakt und war voll des Lobes über sein Theaterensemble.