Das Theater im Steinbruch ist seit 20 Jahren eine Emmendinger Erfolgsgeschichte

20 Jahre nach seiner Gründung ist das Theater im Steinbruch eine Erfolgsgeschichte mit stets steigenden Zuschauerzahlen. Das Naturtheater steht jetzt vor seiner nächsten Saison.

„Eigentlich könnte ich ein Buch schreiben über die vergangenen 20 Jahre“, sagt Hans-Joachim Wipfler, seit 15 Jahren Vorsitzender des Theaters im Steinbruch. Zehn dicke Leitzordner hat er schon gefüllt – mit Genehmigungen für viele Kleinigkeiten, mit Baugesuchen, Schallschutzgutachten, Vereinbarungen und nicht zuletzt mit Rechnungen. Denn der Vorgängerverein, die Volksbühne Emmendingen, war zahlungsunfähig.

„Wir mussten den damaligen Vorsitzenden davon überzeugen, Insolvenz anzumelden, und wussten nicht, wie es weitergeht“, erinnert sich Wipfler an jene Zeit. 2002 erfolgte die Neugründung als „Theater im Steinbruch“. Clemens Allweyer übernahm den Vorsitz, Wipfler wurde sein Stellvertreter.

Vorstellungen sind in der Regel ausverkauft

Der neue Verein schrieb eine Erfolgsgeschichte: Die Vorstellungen sind in der Regel ausverkauft, es wurde stetig gebaut, erneuert, verbessert – wer das Gelände vor 20 Jahren gesehen hat, würde es heute kaum wiedererkennen. 854 000 Euro wurden in den vergangenen 15 Jahren investiert, 283 000 Euro davon kamen von Stadt und Land, alles andere vom Verein; Ausgaben für Werkzeug, Beleuchtung und Tontechnik sind da noch gar nicht berücksichtigt. Erneuert wurden beispielsweise Tribüne, Grillpavillon und Toiletten und jüngst das Gebäude für Umkleide und Maske.