Vor dem Spiel wird gebaut

Beim Theater im Steinbruch beginnt die Saison am 18. Juni mit der „Blauen Maus“

Die neue Spielsaison steht beim Theater im Steinbruch unmittelbar bevor. Premiere für das Erwachsenenstück „Die blaue Maus“ wird am Samstag, dem 18. Juni, um 20.30 Uhr sein. Eine Woche später, am Sonntag, dem 26. Juni, werden die Kinder mit ihrem Stück „Lippels Traum“ vom Autor der Sams-Kinderbücher, Paul Maar, starten.

Bei der Jahreshauptversammlung wies der Vorsitzende Clemens Allweyer darauf hin, dass momentan umfangreiche Bauarbeiten auf dem Theatergelände stattfinden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Vereins hervor. Nachdem bereits im vergangenen Jahr ein zweiter Verpflegungs-Pavillon und ein kleines Kassenhäuschen gebaut wurden, ist gerade der Bühnenbereich durch eine hiesige Gartenbaufirma komplett neu hergerichtet worden. Außerdem sollen noch die Toilettenanlagen generalsaniert werden.

Im Rückblick kam zum Ausdruck, dass auf Grund des durchwachsenen Wetters bei den Erwachsenen die Zuschauerresonanz um ein Drittel gesunken war. Von insgesamt 16 Vorstellungen waren acht vom Wetter beeinträchtigt. Auch das Open-Air Konzerts mit „The Clap“ hing wegen des regnerischen Wetters am seidenen Faden. Die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stadtmusik war ein voller Erfolg und soll deshalb am 1. und 2. Juli jeweils um 20 Uhr erneut stattfinden. Das musikalische Motto: „Film ab – Glanzlichter der Filmgeschichte“.

Die abgelaufene Spielzeit wurde von zwei Unfällen überschattet, die zum Glück glimpflich abgingen. Diese werden jedoch zum Anlass genommen, die Sicherheitslage auf dem Gelände zu überdenken und zu verbessern, um solche Schäden künftig möglichst zu vermeiden.

Dem Bericht des Kassierers Marc Sommer war zu entnehmen, dass trotz Wegfalls von Investitionszuschüssen der Verein wirtschaftlich gut dastehe, heißt es in der Mitteilung weiter. Überschüsse müssen jedoch der Rücklage zugeführt werden, wolle man alle vorgesehenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren wie geplant umsetzen. Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen, so dass der geschäftsführende Vorstand entlastet wurde.