En Garde, les Mousquetaires!

Am 16. Juni beginnt im Theater im Steinbruch die Sommerspielzeit

Im Steinbruch steht die Sommerspielzeit vor der Tür. Am Samstag, 16. Juni, findet die Premiere des Erwachsenenstücks „Die drei Musketiere“ statt. Bis August wird es 16 Mal aufgeführt. Beim Tag der offenen Bühne am Sonntag gewährten der Regisseur Benedikt Bachert und die Schauspieler einen Einblick in die Proben.

Sowohl die Fans des Theaters im Steinbruch als auch die, die es noch werden wollen, dürfen sich auf ein besonderes Stück freuen. In „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas begibt sich die 30-köpfige Crew nach Frankreich ins Jahr 1626. Das Stück erzählt die Geschichte eines gewissen „D’Artagnan“, der seine Heimat verlässt, um als Musketier in den Dienst von Ludwig XIII. zu treten. In Paris angekommen schließt er sich den drei Musketieren Athos, Porthos und Aramis an. Mit ihnen begibt sich D’Artagnan auf die Jagd nach dem Kardinal und dessen Agentin Lady deWinter. Dabei gerät das Quartett in unerlaubte Liebeleien und muss Täuschungen, Duelle, Morde und Missverständnisse überstehen.

Die Inszenierung des Theaters im Steinbruch enthält mehrere Besonderheiten. Zum einen darf sich das Publikum auf actionreiche Kampfsequenzen freuen. Bei den Proben hat Regisseur Benedikt Bachert großen Wert auf authentische Duelle sowie einen virtuosen Umgang mit dem Degen gelegt. Die Kostüme tragen ihren Teil dazu bei. „Wichtig war es uns auch, dass jeder Kämpfer seinen eigenen Fechtstil entwickelt – die Zuschauer werden das schnell erkennen“, so Bachert.

Zum anderen hat das Stück einen eigenen Soundtrack. Mit diesem werden die Bühnensequenzen musikalisch untermalt. Zu hören sind sowohl monumentale Orchester als auch sensible Jazznummern. Das Auftreten der Musketiere beispielsweise wird stets von einem eigenen Motiv begleitet. Ebenso werden die einzelnen Figuren musikalisch charakterisiert. Geschrieben und produziert wurde der Soundtrack von Lena Lapschansky und Benjamin Riesterer vom Musikstudio „Tonpony“. Eine CD mit 14 Liedern kann käuflich erworben werden.

Natürlich wird es auch in diesem Sommer wieder das beliebte Kinderstück geben. Am Sonntag, 24. Juni, feiert „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ Premiere. Bis Ende Juli wird das Werk elf weitere Male im Steinbruch aufgeführt. Bei dem Stück handelt es sich um einen 1962 erschienenen Roman des deutschen Autors James Krüss. Ende der 70er-Jahre gab es eine Fernsehserie, 2017 wurde das Buch nochmals verfilmt.

Worum geht  es? Timm ist ein sympathischer Waisenjunge mit äußerst ansteckendem Lachen. Auf jenes Lachen hat es der skrupellose Baron Lefuet (umgedreht für „Teufel“) abgesehen. Timm bekommt die Garantie, dass er künftig jede Wette gewinnt – wenn er dem Baron sein Lachen verkauft. Der Junge willigt ein. Doch ohne sein Lachen schwindet seine Lebensfreude. Zum Glück gibt es da noch seine Freunde.