Eine Reise durch den fernen Orient

Das Kinderstück „Sindbad der Seefahrer“ hatte Open-Air-Premiere im Theater im Steinbruch in Emmendingen.

Eine spannende Reise durch den Orient zeigten am Sonntagnachmittag die 32 Darsteller des Kinderstücks „Sindbad der Seefahrer“ bei ihrer Premiere der Open Air-Aufführungen im Theater im Steinbruch.

Das Leben im Orient ist bunt: Da wird gefeilscht, Ware auf dem Basar ausgeschrien und so mancher Kunde vom Teppichhändler (Jonathan Richter) übers Ohr gezogen. Der freche Lastenträger Achmed (Janni Hornung) hat genug vom Handel und von seinem strengen Chef – der übrigens auch von ihm, denn Achmed wird gefeuert und begleitet stattdessen den abenteuerlustigen Sindbad (Lorenz Allweyer) auf seiner Reise durch die sieben Weltmeere.

Achmed hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen und kann sogar rappen. Doch auch das Leben auf dem Schiff ist nicht so leicht, wie sich Achmed das vorgestellt hat. Die ausgehungerten Matrosen, kurz vor der Meuterei, unterliegen auf einer Insel dem Zauber unbekannter Südsee-Schönheiten, die in Wahrheit Menschen fressen. Sindbad und sein ängstlicher Kamerad müssen Zaubernüsse finden, um die Matrosen zu retten. Auf der Reise treffen sie auf den Sultan (Florian Fischer) und seine anspruchsvolle Gattin, die Sultanine (Amelie Wegner). Schaffen sie es die vom Sultan gestellten Aufgaben zu lösen, erhält Sindbad ein Kamel, einen Palast und das Wichtigste: Die Tochter des Sultans, die Prinzessin.

Bis es soweit ist, müssen aber noch viele Abenteuer überstanden werden. Zum Glück steht die entlaufene Sklavin Suleika (Rebecca Schneider) den beiden Männern zur Seite. Denn ohne sie wäre der Riesenvogel Roch oder die gefährliche Riesenschlange nicht zu überlisten…

Stimmlich souverän überzeugen die Jugendlichen auf der Freiluftbühne, sodass selbst die Zuschauer in den hinteren Rängen sie gut verstehen. Mit viel Spielfreude, Tanzeinlagen und kreativen Kostümen gelang die Premiere in der spannenden Kulisse des Steinbruchs.