„25 Prozent Besucher mehr“

Die Ferien haben begonnen und die Freiluftsaison ist ’rum im Theater im Steinbruch. Sylvia-Karina Jahn sprach mit dem Vorsitzenden des Vereins, Hans-Joachim Wipfler, über die abgelaufene Saison und die weiteren Pläne des Amateurtheaters.

BZ: Am Samstagabend war die letzte Aufführung des „Weißen Rössls am Wolfgangsee“, Bill Bo und seine Bande haben sich schon zwei Tage eher in die Ferien verabschiedet. Das Wetter war ja nicht immer gnädig – wie sieht Ihre Bilanz der abgelaufenen Saison aus?

Wipfler: Sowohl das Kinderstück als auch das Erwachsenenstück haben hervorragend abgeschnitten, wir haben 25 Prozent Besucher mehr als im Vorjahr registriert. Mit dem Wetter haben wir Glück gehabt, nur eine einzige Veranstaltung musste ausfallen, das war das Kinderstück am Freitagabend. Da hat es so geschüttet, dass auch gar niemand gekommen war, also war das nicht so schlimm. Ansonsten ist es rundherum bestens gelaufen.

BZ: Wie sind die Stücke beim Publikum angekommen?

Wipfler: Das Kinderstück ist von vornherein sehr gut angelaufen. Wir haben diesmal etwas für Kleinere gemacht, das kam sehr gut an, auch bei den Erwachsenen. Es war ja ein sehr dynamisches, tolles Stück. Bei den Erwachsenen gab es nur am Gesang und an der Lautstärke etwas Kritik. Das kann bei Livemusik passieren, ist aber kaum erwähnenswert, denn wir haben andererseits so viele begeisterte Rückmeldungen bekommen, auch per E-Mail: Das „Weiße Rössl“ hat den Leuten sehr viel Freude gemacht und die Melodien vom schönen Sigismund und dem Wolfgangsee schwirrten ihnen noch lange nach der Vorstellung durch den Kopf.

BZ: Nach der Saison ist vor der Saison. Wie sehen die Pläne für das Theater im Steinbruch im Herbst und Winter aus und gibt es schon eine Perspektive für 2010?

Wipfler: Die Planung für ein Winterstück läuft in der Tat schon, aber wir haben noch kein Stück ausgewählt. Viele Vorstandsmitglieder und Schauspieler haben sich nämlich Stücke zum Lesen mit in den Urlaub genommen, denn wir wollen gleich nach den Ferien mit der Auswahl des Stückes beginnen und dann die Schauspieler dazu aussuchen. Das gilt im Übrigen genauso für die Sommerstücke für die Saison 2010.