Romeo und Julia

Eine höchst komische Tragödie. Frei nach William Shakespeare.

Alle Welt behauptet, Shakespeares berühmtes Schauspiel von ROMEO & JULIA sei die vermutlich tragischste Liebesgeschichte ever – dabei stimmt das gar nicht! Denn eigentlich sollte aus dieser Geschichte, die sich da im sonnenverwöhnten nördlichen Italien abspielt, eine unglaubliche Komödie werden:


Während in Verona die großartigen Opernfestspiele stattfinden, führen zwei Familien im Schatten der kolossalen Arena seit einer gefühlten Ewigkeit einen völlig sinnlosen und ziemlich skurrilen Nachbarschaftsstreit. Kein Mensch weiß mehr, worum es eigentlich mal ging, aber für die Familien Capulet und Montague spielt das auch gar keine Rolle mehr: man streitet sich eben, immer und überall, und schon aus Prinzip.


Nur die beiden Jüngsten halten sich raus: Romeo will einfach nur noch verliebt sein, egal in wen, und Julia ist genervt von der ständigen Bevormundung durch ihre albernen Helikopter-Eltern. Als sich die beiden Teenager dann aber zufällig auf einer Party begegnen, scheint eine Versöhnung der beiden Familien auf einmal zum Greifen nah. Denn frei nach dem Motto: „Verliebt – verlobt – verheiratet“ könnte ja nun alles so schön einfach sein – ist es aber nicht.


Komik und Tragik liegen bei Shakespeare oft dicht beieinander. Darum geht es auch dem Regisseur Dirk Schröter: In seiner eigens für das Theater im Steinbruch erstellten Textfassung (frei nach der klassischen Übersetzung von A.W. Schlegel) steht die Komödie und damit das Spielerische im Vordergrund:
Die ganze Welt ist Bühne und das Leben ist ein Spiel!

Regie Dirk Schröter
Regie-Assistenz Antonia Arendse, Silvia Jessen, Svenja Mutschler
Spieldauer inkl. Pause ca. 2,5 Stunden
Aufführungsrechte Dirk Schröter, Freiburg