Drei HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel

Von Uli JĂ€ckle nach dem gleichnamigen tschechisch-deutschen MĂ€rchenfilm von VĂĄclav Vorliček und FrantiĆĄek Pavliček. Musik von Karel Svoboda.

Aschenbrödel darf seit dem Tod ihres Vaters unter der strengen Hand der bösartigen Stiefmutter nur noch die Öfen kehren. Und auch neben der Stiefschwester, dem Dorchen, findet sie keinen wirklichen Platz in der vermeintlichen Familie. Es kommt der Tag, an dem der Königliche Hof zum Ball einlĂ€dt: Der Prinz soll endlich vermĂ€hlt werden. Aschenbrödel bleibt einzig der Traum von diesem besonderen Abend, denn bis die beiden Damen wieder heimkehren, muss sie Erbsen von Linsen aus einem Eimer trennen. "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen."


Mitten im Winterwald findet der Kutscher wĂ€hrenddessen drei HaselnĂŒsse, die er Aschenbrödel als kleine Aufmerksamkeit mitbringt – drei ganz besondere FrĂŒchte, wie sich herausstellt, denn ihnen wohnt ein Zauber inne: Sie verwandeln sich in kostbare Kleider. Ein JĂ€gergewand hilft Aschenbrödel, im Wald auf den Prinzen zu treffen und sich ihm als außergewöhnlich flinken SchĂŒtzen in den Weg zu stellen. Die zweite Nuss verwandelt sich in ein wunderschönes Ballkleid. Heimlich besucht Aschenbrödel, die so fĂŒr eine Prinzessin gehalten wird, den Ball und tanzt mit dem Prinzen. Doch noch bevor der Prinz sie erkannt hat, ist die unbekannte Schöne wieder verschwunden. ZurĂŒck bleibt nur ein Tanzschuh, mit dem sich der Prinz auf die Suche nach dem bezaubernden MĂ€dchen begibt. Wem der Schuh passt, der wird seine Frau. Und Aschenbrödel hat noch eine Haselnuss ĂŒbrig...


Die deutsch-tschechische Verfilmung mit der wunderbaren Musik von Karel Svoboda ist einer der erfolgreichsten MĂ€rchenfilme aller Zeiten und machte aus dem MĂ€rchen einen zeitlosen Klassiker fĂŒr die ganze Familie.


Die Nutzung des Filmtitels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der DEFA-Stiftung.

Regie Gunter Hauß und Andrea Gerhold
Regie-Assistenz Kathleen Blust, Silvia Jessen, Svenja Mutschler
Musikalische Arrangements Justin Wilper
Choreografien Andrea Gerhold